Was macht die IRU?


Der Grundauftrag der IRU ist, die Ideen von Friedrich Wilhelm Raiffeisen in die heutige Zeit zu übersetzen, sie umzusetzen und mit modernen Mitteln zu verbreiten. Daraus abgeleitet sieht die IRU ihre vordringliche Aufgabe darin, den Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedsorganisationen zu fördern. In der IRU sind Genossenschaftsorganisationen aus Ländern der Dritten Welt, aus Schwellenländern und aus Industrieländern vertreten. Sie haben die unterschiedlichsten Erfahrungen beim Aufbau ihrer Genossenschaften gemacht. Diese Erfahrungen und Erkenntnisse gilt es, an andere weiterzugeben oder zumindest die Möglichkeit zu bieten, auf diese Erfahrungen zurückgreifen zu können.

Die IRU will auf Grund der vorhandenen Erfahrungen mithelfen, Fehlentwicklungen in Genossenschaftsorganisationen zu vermeiden. Deshalb legt sie großen Wert auf die Förderung des Informationsaustausches zwischen den Mitgliedern.

Die IRU tritt auch ein für eine Verbesserung der genossenschaftlichen Rahmenbedingungen weltweit. Sie unterstützt das Entstehen von nicht-instrumentalisierten freien unternehmensorientierten Genossenschaften mit Mitgliederförderung und damit Mitgliederorientierung.

Die IRU ist auch die Plattform, auf der die Mitgliedsorganisationen die Ergebnisse der Untersuchung genossenschaftlicher Grundsatzfragen austauschen