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IRU-Veranstaltungen 2004 in Berlin Odile Sot-Lanzrath, M.A. Die Internationale Raiffeisen-Union (IRU) hat am 3. und 4. November 2004 auf Einladung der deutschen Raiffeisenorganisation ihre alle vier Jahre stattfindende Mitgliederversammlung und das zweite Raiffeisen-Forum in Berlin veranstaltet. Vor den beiden Veranstaltungen haben die Präsidiums- und Vorstandssitzungen stattgefunden. Seit Jahren werden in den Vorstandssitzungen Grundsatzthemen behandelt. Es ging bisher um die Themen "Mitgliederfrage", "Genossenschaften und Globalisierung", "Demutualisierung", "Corporate Governance bei Genossenschaften", "Neue Formen von Genossenschaften", "Kapitalbildung unter sich ändernden Bedingungen", "Regionalität und Internet" und "Die Genossenschaft in einer multidimensionalen Gesellschaft". Jedes Thema wird von einer Vorstandsorganisation vorbereitet, im Vorstand diskutiert und abschließend im "IRU-Courier" und auf der IRU-Webseite veröffentlicht. In der Berliner Vorstandssitzung wurde ein vom Österreichischen Raiffeisenverband (ÖRV) vorbereitete Grundsatzpapier über "Die Bedeutung der genossenschaftlichen Prüfung" verteilt, das jetzt zur Diskussion steht. Traditionell trägt in den Sitzungen jedes Vorstandsmitglied einen kurzen Bericht über die neuesten Entwicklungen der Genossenschaften in seinem eigenen Land vor. Gerade wegen der verschiedenen Herkunft der Vorstandsmitglieder ist dieser Erfahrungsaustausch von besonderer Bedeutung. In zunehmendem Maße zeigt sich, dass im Zuge des Globalisierungsprozesses die Genossenschaften auf den verschiedenen Kontinente ähnlichen Herausforderungen gegenüberstehen; es gilt, diese Herausforderungen gemeinsam erfolgreich anzunehmen. In der Mitgliederversammlung waren von den insgesamt 182 Stimmen der Mitglieder 129 vertreten. Die Versammlung nahm den Geschäftsbericht des Generalsekretärs, Dr. Paul Armbruster, über die Aktivitäten der IRU seit der letzten Mitgliederversammlung 2000 in Wien entgegen. Der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) und des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV) als Gastgeber, Manfred Nüssel, hielt einen viel beachteten Vortrag über die deutsche Raiffeisenorganisation, ihre Entwicklung und Struktur, ihre Aufgaben und die Erfüllung dieser Aufgaben bei veränderten Rahmenbedingungen sowie im Rahmen der EU-Integration bzw. der Osterweiterung. Der Vortrag von Manfred Nüssel wird in dieser Ausgabe von "IRU-Courier" veröffentlicht. Einer der Hauptpunkte der Tagesordnung der Mitgliederversammlung war die Wahl des Vorstandes. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder dauert vier Jahre; sie werden also anlässlich jeder Mitgliederversammlung neu- bzw. wiedergewählt. Es wurden in Berlin wiedergewählt:
Neugewählt wurden:
In der konstituierenden Vorstandssitzung am nächsten Tag hat der Vorstand aus seiner Mitte das Präsidium gewählt. Als Präsident
und als Vizepräsidenten
Nach dem ersten Raiffeisen-Forum 2000 in Wien hatte der Vorstand beschlossen, eine zweite Veranstaltung dieser Art zusammen mit der Mitgliederversammlung 2004 durchzuführen. Bei diesem Forum waren rd. 100 Teilnehmer aus 24 Ländern anwesend. Die Veranstaltung stand unter dem Titel "Raiffeisen – die Idee einer erfolgreichen Unternehmensform – Lokale Bindung als Sicherung der Nachhaltigkeit im globalen Wettbewerb". Die Moderation erfolgte durch Frau Dr. Gudrun Kochendörfer-Lucius, Geschäftsführerin von InWent – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH, Bonn. Eröffnet wurde das Raiffeisen-Forum durch den DRV- und DGRV-Präsidenten sowie IRU-Vizepräsidenten Manfred Nüssel. Er stellte fest: "In unserem Land bestehen seit über 140 Jahren die Genossenschaften, die auf Friedrich-Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch zurückgehen. Dies beweist die Nachhaltigkeit und die Anpassungsfähigkeit der Idee, aber vor allem auch die Anpassungsfähigkeit von Genossenschaften als Unternehmen. In einer Welt, die durch die Globalisierung immer kleiner wird, ist es von großer Bedeutung, dass die Wertschöpfung vor Ort dezentral organisiert ist, d.h. unsere mitglieder- und marktorientierte Art des Wirtschaftens innerhalb genossenschaftlicher Systeme hat sich nicht nur bewährt, sondern ist auch zukunftsgerichtet". Die Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Susanne Ahlers, richtete ein Grußwort an die Teilnehmer des Forums anstelle des leider erkrankten Berliner Bürgermeisters und Senators Harald Wolf. Sie betonte: "Insbesondere in den Ländern der Dritten Welt können Genossenschaften Wege zu einer Integration in den Welthandel in Unabhängigkeit von Multinationalen Konzernen weisen. Ich freue mich daher, dass dieses Thema so prominent auf Ihrem Tagungsprogramm vertreten ist, zumal sich auch Berlin im Rahmen der Möglichkeiten für die Nord-Süd-Zusammenarbeit engagiert." In seinem Vortrag über "Die Genossenschaftsidee als Antwort auf wirtschaftliche Fragen" unterstrich IRU-Präsident Dr. Christian Konrad, Generalanwalt des Österreichischen Raiffeisenverbandes, dass die Raiffeisen-Idee als Unternehmensform dort erfolgreich sei, wo Raiffeisengenossenschaften die gleichen Rahmenbedingungen haben wie die Wettbewerber; dies gelte für moderne Industriestaaten wie für jene Länder, die sich noch in einem wirtschaftlichen Aufholprozess befinden. "In einigen Industrieländern Europas wurden die Genossenschaften als Unternehmensform schon vor Jahren totgesagt, weil sie nicht mehr zeitgemäß seien. Die Globalisierung hat uns den eindruckvollen Gegenbeweis ermöglicht" so Dr. Konrad. Entscheidend für den Erfolg der Genossenschaften sei es, in den Regionen fest verankert zu bleiben. Bei vielen Entscheidern in Brüssel, wo die Rahmenbedingungen für die künftige Arbeit der Genossenschaften formuliert werden, herrsche vielfach Unverständnis und Unwissen. "Das ist aber kein Vorwurf, sondern unsere Bringschuld", betonte der IRU-Präsident. Es müsse daher verstärkt gelingen, die Leistungen der Genossenschaften einer breiteren Öffentlichkeit und damit den Entscheidungsträgern besser bewusst zu machen. "Je mehr Länder mit genossenschaftlichen Interessen uns in Brüssel unterstützen, desto größer sind unsere Chancen, uns dort Gehör zu verschaffen", erklärte Dr. Konrad. Daher müssten die Bemühungen verstärkt werden, die Genossenschaftsidee in jenen Ländern zu verankern, wo das bisher nicht ausreichend oder gar nicht geschehen sei. Der Präsident des Internationalen Genossenschaftsbundes (IGB), Ivano Barberini, stellte fest, dass genossenschaftliche Netzwerke in der Lage seien, den Westen mit dem Osten und den Norden mit dem Süden der Welt wirksam zu verbinden und für eine faire Globalisierung und die genossenschaftliche Entwicklung von größter Bedeutung seien. Genossenschaften bräuchten jedoch für ihre Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit die gleichen Rahmenbedingungen wie andere Unternehmensformen. "Die Verstärkung der Beziehungen unter Genossenschaften ist eine Folge ihrer gemeinsamen Identität und die Hauptvoraussetzung für den Erfolg in einer Phase des wachsenden globalen Wettbewerbs" betonte der IGB-Präsident. Wegen der bekannten Ereignisse in Brüssel trat Dr. Franz Fischler noch in seiner Funktion als EU-Agrar- und Fischereikommissar auf. Er hob hervor, dass die EU-Agrarreform eine ausgezeichnete Ausgangsbasis für die künftigen Regeln des Welthandels geschaffen habe. Mit der Beseitigung handelsverzerrender Maßnahmen habe man die Weichen zu einem besseren Marktzugang für Entwicklungsländer gestellt. Anders als in der Uruguay-Runde der Welthandelsorganisation (WTO) habe man jetzt "den Ball gespielt", statt erneut in die Ecke gedrängt zu werden, unterstrich der Kommissar. Die fast 200 Jahre alten Grundprinzipien von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung, seien der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft der Landwirtschaft. Aber auch die jüngste Reform der EU-Agrarpolitik sei diesen Grundsätzen verpflichtet: Der Landwirt entscheide künftig über sein Produktionsprogramm wieder selbst und werde gleichzeitig darin unterstützt, hochwertige Lebensmittel unter Beachtung von Tier- und Umweltschutzstandards zu produzieren. Zu dem Thema "Lokale Stärke als Voraussetzung in einer globalisierten Welt" sprach Bent Juul Sørensen, Präsident der dänischen Genossenschaften, Vizepräsident des Dänischen Milchkontors und Mitglied des Vorstandes von Arla Foods. Er schilderte, wie selbst in einer mittelgroßen Volkswirtschaft wie Dänemark die Genossenschaften sich von der Lokalebene auf regionaler, sogar internationaler Ebene entwickeln konnten. Die Geschäftsführer der Genossenschaften hätten die große Verantwortung, für die Landwirte die höchsten Preise zu erzielen. Dies sei als Verband am besten zu erreichen. Der Verband solle gewährleisten, dass die landwirtschaftlichen Betriebe die richtige Größe haben, um in der Lage zu sein, effizient produzieren zu können und neue Produkte zu entwickeln und dafür sorgen, dass die Politik geeignete Rahmenbedingungen schafft, damit die Genossenschaften kooperieren, fusionieren können und wettbewerbsfähig bleiben. Es sollen gemeinsame EU-Regelungen über Steuer- und Wettbewerbsgesetzgebung erzielt werden. Es schloss sich an eine Panel Diskussion zu dem Thema "Genossenschaften und die Millenniums-Entwicklungsziele", an der führende Genossenschafter von Genossenschaftsverbänden aus Asien, Lateinamerika und Europa sowie von den Vereinten Nationen teilnahmen. Dr. Paul Armbruster, IRU-Generalsekretär und Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen des DGRV, übernahm die Moderation der Diskussion. Eine Halbierung der Armut bis zum Jahr 2015 sehen die von der UNO im Jahr 2000 beschlossenen "Millenniums-Entwicklungsziele" (Millennium Development Goals MDGs) als erstrangiges Ziel für die Weltwirtschaft vor. "Dank des wirtschaftlichen Aufschwungs in China und Indien scheint dieses Ziel, die Zahl der Armen und Hungernden bis 2015 zu halbieren, durchaus erreichbar", erklärte Dr. Klemens van de Sand, Beauftragter für die Millenniums-Entwicklungsziele vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Jedoch würden viele Länder, vor allem in Afrika, vom Aufschwung nicht profitieren und weiter zurückfallen. Dr. Sawai Singh Sisodia, früherer Finanzminister Indiens, jetziger Präsident der "National Cooperative Union of India" und IRU-Vorstandsmitglied, hob hervor, dass in Indien Genossenschaften nach dem Raiffeisensystem maßgeblich an namhaften Entwicklungs- und Bildungsprojekten beteiligt seien. "Die Genossenschaften in Asien sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und zur gerechten Verteilung der Früchte des Wirtschaftswachstums beizutragen", erklärte er. Er forderte gerechte Regeln im Welthandel, wodurch die Entwicklungsländer nicht benachteiligt würden, und drängte auf den Abbau von Subventionen für Agrarexporte durch EU und USA, weil dadurch der Wettbewerb verzerrt werde. Dr. Sisodia verdeutlichte die wirtschaftliche Bedeutung der Genossenschaftsorganisation in Indien. Sie hätte bereits 100 Millionen Arbeitsplätze geschaffen. Ramón Imperial, Vorstandsvorsitzender des Lateinamerikanischen Verbandes der Spar- und Kreditgenossenschaften COLAC, Panama, und IRU-Vorstandsmitglied, machte deutlich, dass Mikrokredite in Lateinamerika für arme Familien oft die einzige Möglichkeit seien, der Armut zu entkommen. Sehr oft seien Genossenschaften die einzigen Institute, die derartige Kredite vergeben. Die Weltbank habe in den letzten Jahren etwa 525 Milliarden Dollar für die Entwicklung armer Länder bereitgestellt, die aber zum erheblichen Teil nie bei den Betroffenen angekommen seien. Ramón Imperial erklärte: "Genossenschaften können dafür sorgen, dass solche Hilfsgelder tatsächlich bei jenen landen, für die diese Mittel vorgesehen sind". Kredit- und Spargenossenschaften müssten sich auf seinem Kontinent noch besser vernetzen, um schlagkräftiger zu werden. Prof. Dr. Rik Donckels, Vorstandsvorsitzender der Cera, Belgien, und IRU-Vizepräsident, nannte die Herausforderungen, die in der Globalisierung auf lokaler Ebene aufgenommen werden müssen. Aus seiner Sicht gebe es drei interne Herausforderungen: die unterschiedlichen Erwartungen der Mitglieder. Die große Mehrheit der Mitglieder sei die "schlafende" Mehrheit, andere würden sich um die Werte der Genossenschaft kümmern und Verantwortung übernehmen, andere wären rein "kapitalistisch" und würden eine zerstörerische Rolle in der Genossenschaft spielen. Die zweite interne Herausforderung sei die Mobilisierung der Mitglieder zur Übernahme der Verantwortung. Hier sollten insbesondere die jungen Mitglieder angesprochen werden. Dritte interne Herausforderung sei die Organisation der Beteiligung an dem Entscheidungsprozess mit klaren Regelungen in Satzung und Geschäftsordnung. Für Prof. Donckels gebe es auch drei externe Herausforderungen: die negative Wahrnehmung der Genossenschaft durch einen großen Teil der Öffentlichkeit. "Deshalb ist es so wichtig, dass die IRU das Thema der Rolle der genossenschaftlichen Unternehmen in der künftigen Wirtschaftswelt für dieses Forum gewählt hat", erklärte Prof. Donckels. Zweite externe Herausforderung sei in mehreren Ländern die Bestimmung der Reserven der Genossenschaften und schließlich sei die "Corporate Governance" in der Genossenschaft die dritte externe Herausforderung. Jürgen Schwettmann, Leiter der Genossenschaftsabteilung der UN-Arbeitsorganisation ILO in Genf, schloss die Panel Diskussion ab und unterstrich, dass Genossenschaften eine wesentliche Rolle bei der Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele spielen. Weltweit würden durch Genossenschaften Arbeitsplätze geschaffen. Schwettmann nannte Beispiele aus Bangladesh, einem der ärmsten Länder der Welt. Dort seien erfolgreich Molkereigenossenschaften gegründet worden. Damit seien Tausende Arbeitsplätze geschaffen worden. Frau Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, sprach über "Die Bedeutung von integrierten Finanzräumen für die wirtschaftliche Entwicklung". Sie erklärte, dass eine Integration und Öffnung der Grenzen zwischen den nationalen Finanzmärkten einen stärkeren Wettbewerb ermöglichen und das Wachstum in der EU steigern würde. "Kreditgenossenschaften haben im Jahr 2003 die höchste Eigenkapitalrendite aller Gruppen von Geldinstituten erreicht", berichtete Frau Dr. Tumpel-Gugerell unter Hinweis auf eine aktuelle Studie der Deutschen Bundesbank. Dank der starken lokalen Verankerung sei der Zinsüberschuss überdurchschnittlich hoch. Der Sektor der Kreditgenossenschaften beteilige sich zugleich nur sehr vorsichtig am Finanzanlagegeschäft, dadurch sei der Aufwand für Risikovorsorgen relativ gering. Das Projekt der Euro-Einführung sei ein großer Erfolg gewesen. Weitere Erfolge seien bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit im Euro-Raum erforderlich. Etienne Pflimlin, Präsident der Confédération Nationale du Crédit Mutuel, Frankreich, und IRU-Vizepräsident, unterstrich in seinem Schlusswort, dass einige Begriffe, die seit einigen Jahren "modisch" sind, wie z.B. Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung der Unternehmen, demokratische Governance, Kampf gegen den Ausschluss oder aber Ethik und Werte im Geschäftsleben, seit eh und je von den Genossenschaften praktiziert wurden. Das Wichtige sei, dass die Raiffeisenprinzipien, die Organisationsformen und die tägliche Praxis übereinstimmen. Dadurch würden die Genossenschaften stärker werden, gegenüber den Mitgliedern und auch gegenüber der Außenwelt, die die Genossenschaften nicht richtig versteht und auch oft angreift. "Wir erleben eine Änderung der wirtschaftlichen und sozialen Dimension auf weltweiter Ebene mit neuen Problemen, neuen Verhaltensweisen, neuen Führungskräften. In diesem Zusammenhang scheint es, dass die Genossenschaftsidee eine Chance für den Aufbau einer neuen Wirtschaft, einer neuen Gesellschaft ist, nicht nur weil wir dies seit 150 Jahren tun, sondern weil unsere Innovations- und Anpassungsfähigkeit den Bedürfnissen einer Welt entspricht, die sich anpassen und innovieren muss. Ich sage, dass wir es können, unsere Geschichte beweist es. Die Diskussionen der letzten beiden Tage haben es bewiesen. Wir müssen es aber auch, weil dies eine Verpflichtung ist, die wir als Verantwortungsträger der Genossenschaftsbewegungen gegenüber den Menschen, die uns für die Ausübung dieser Verantwortungen gewählt haben, übernommen haben. Was heißt das: Erstens liegt unsere wahre Kraft bei den Männern und Frauen, die sich Tag für Tag engagieren, um ihre Genossenschaft zu entwickeln, sie leben oder sogar manchmal überleben zu lassen. Zweitens müssen wir die beiden eng miteinander verbundenen grundsätzlichen humanistischen Werte der Solidarität und der Verantwortung in die Praxis umsetzen, um so den Ideen, die wir von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen geerbt haben, treu zu bleiben."
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